Ein Notstromspeicher Mallorca verwandelt Ihre Zweitwohnsitz-Immobilie in ein widerstandsfähiges System, das auch dann funktioniert, wenn das öffentliche Netz aussetzt. Nach dem iberischen Blackout vom 28. April 2025, bei dem über 50 Millionen Menschen mehrere Stunden ohne Strom waren, hat sich die Nachfrage nach Notstromspeicher Mallorca unter deutschsprachigen Eigentümern vervielfacht. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie ein solches System aufgebaut ist, wie Sie es richtig dimensionieren und warum es gerade für abwesende Eigentümer im Sommer eine sinnvolle Investition darstellt.

Warum ein Notstromspeicher Mallorca für Zweitwohnsitze unverzichtbar wird
Der Sommer auf Mallorca bringt zwei parallele Belastungen für das balearische Stromnetz mit sich. Zum einen erreicht die Nachfrage durch Klimaanlagen, Poolpumpen und Ferienverkehr Spitzenwerte, die deutlich über dem Winter liegen. Zum anderen ist das Inselnetz strukturell begrenzt: Die Verbindung zum Festland über das Kabel Cometa reicht bei Peak-Situationen nicht immer aus, um Ausfälle konventioneller Kraftwerke zu kompensieren. Ein Notstromspeicher Mallorca puffert genau diese Schwachstelle in Ihrer eigenen Immobilie ab und macht Sie vom Netzzustand unabhängig.
Der iberische Blackout vom April 2025 hat dieses Risiko erstmals in der breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Nach dem offiziellen Regierungsbericht fiel innerhalb weniger Sekunden eine Erzeugungsleistung von rund 15.000 Megawatt aus, was etwa 60 Prozent der Nachfrage in jenem Moment entsprach. Die Ursachen waren multifaktoriell: unkontrollierte Spannungsschwankungen, kaskadierende Trennung von Generatoren und ein Energiemix mit geringer Systemträgheit. Ohne einen Notstromspeicher Mallorca stand jedes Haus, jede Praxis und jeder Betrieb schutzlos da.
Für Eigentümer einer Zweitwohnsitz-Immobilie ist die Situation besonders heikel. Wer nur wenige Wochen pro Jahr auf der Insel verbringt, verlässt sich darauf, dass Kühlschrank, Alarmanlage, Poolpumpe, Router und die Klimaanlage-Standby-Funktion durchgängig arbeiten. Ein Stromausfall über Stunden oder Tage bedeutet verdorbene Lebensmittel, ausgeschaltete Videoüberwachung, stehendes Poolwasser und im Sommer schnell Schimmelbildung durch fehlende Entfeuchtung. Ein professionell installierter Notstromspeicher Mallorca überbrückt exakt diese kritischen Verbraucher, oft mehrere Tage lang und ohne Zutun der Bewohner.
Hinzu kommt der Faktor Distanz. Wer in Hamburg, München oder Berlin sitzt und über eine Netzstörung in Santa Ponsa informiert wird, kann nicht innerhalb weniger Stunden vor Ort sein. Der Notstromspeicher Mallorca wirkt hier wie eine automatische Versicherung: Er springt binnen Millisekunden ein und verwaltet die Grundlast selbstständig, ohne menschliches Eingreifen. Diese Ferntauglichkeit ist der zentrale Unterschied zu einem klassischen Notstromaggregat, das jemand vor Ort starten müsste. Sie erhalten stattdessen eine Push-Benachrichtigung, sobald der Speicher in den Backup-Modus wechselt, und können den Status jederzeit einsehen.
So funktioniert ein Notstromspeicher Mallorca – Technik und Komponenten
Ein Notstromspeicher Mallorca ist kein isoliertes Produkt, sondern ein koordiniertes System aus mehreren Komponenten, die zusammenspielen müssen. Im Zentrum steht die Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (LFP), die sich in mediterraner Umgebung durch hohe Zyklenfestigkeit und gute Wärmebeständigkeit als Standard etabliert hat. Sie speichert die Solarenergie, die tagsüber im Überschuss produziert wird, und stellt sie bei Bedarf zur Verfügung. Andere Chemien wie NMC oder Bleigel sind entweder brandanfälliger oder haben deutlich kürzere Lebensdauern.
Zentrales Bindeglied ist der Hybridwechselrichter, der drei Aufgaben gleichzeitig erledigt: Umwandlung des Solarstroms von Gleich- auf Wechselstrom, Steuerung der Batterie-Lade- und Entladevorgänge sowie – entscheidend für die Backup-Funktion – die automatische Netztrennung im Ausfallmoment. Diese Funktion nennt sich Ersatzstrom- oder Backup-Modus und wird über eine sogenannte Backup Box beziehungsweise einen automatischen Umschalter (ATS) realisiert.
Der dritte Baustein ist das Energiemanagementsystem, das entscheidet, welche Verbraucher im Ausfallfall priorisiert werden. Nicht jede Steckdose im Haus muss weiter versorgt werden. Bei intelligenter Planung schaltet das System die kritische Grundlast – Kühlschrank, Gefriertruhe, Alarmanlage, ausgewählte Beleuchtung, Router und Kommunikation – auf einen separaten Unterverteiler, den die Batterie im Inselbetrieb versorgt. Alles andere bleibt bewusst abgeschaltet, um die begrenzte Energie zu schonen.
Hier eine Übersicht der drei möglichen Betriebsmodi eines Notstromspeicher Mallorca:
| Betriebsart | Verhalten bei Netzausfall | Typischer Einsatzfall |
|---|---|---|
| Netzgekoppelt ohne Backup | Kompletter Stromausfall im Haus | Ältere PV-Anlage ohne Speicher |
| Hybrid mit Backup Box | Automatische Umschaltung auf kritische Verbraucher | Zweitwohnsitz mit Hybridsystem |
| Vollständiger Inselbetrieb | Netzunabhängige Vollversorgung | Finca ohne Netzanschluss |
Bei den meisten Zweitwohnsitzen auf Mallorca ist die mittlere Variante wirtschaftlich sinnvoll. Ein vollständiger Inselbetrieb erfordert erheblich größere Batteriekapazitäten und wird nur bei Objekten ohne verlässlichen Netzanschluss empfohlen. Der Hybridmodus kombiniert die Vorteile beider Welten: Wirtschaftliche Nutzung des Netzes im Normalbetrieb und autonome Grundversorgung bei Störungen. Wir passen die Konfiguration bei jeder Anlage individuell an die Lastprofile und die Verfügbarkeit des Netzanschlusses an.

Dimensionierung: die richtige Größe für Ihren Notstromspeicher Mallorca
Die richtige Größe eines Notstromspeicher Mallorca ergibt sich nicht aus einer Faustformel, sondern aus einer präzisen Lastanalyse Ihrer Immobilie. Wir bei Greentech Balear beginnen jede Planung mit einer schriftlichen Liste der Verbraucher, die im Ausfallfall weiterlaufen sollen. Erst diese Priorisierung ergibt eine belastbare Kapazitätsangabe in Kilowattstunden. Ohne diese Vorarbeit werden Speicher entweder überdimensioniert und teuer oder unterdimensioniert und im Ernstfall nutzlos.
Typische kritische Verbraucher in einer mallorquinischen Zweitwohnsitz-Immobilie sind:
- Kühl- und Gefrierschrank (rund 1 bis 2 kWh pro Tag)
- Alarmanlage mit Videoüberwachung (0,3 bis 0,8 kWh pro Tag)
- Router, WLAN-Repeater und Smart-Home-Gateway (0,2 bis 0,4 kWh pro Tag)
- Poolpumpe im Reduzierbetrieb (1 bis 3 kWh pro Tag)
- Grundbeleuchtung LED, punktuell (0,3 bis 0,6 kWh pro Tag)
- Entfeuchter oder minimale Klimaanlagen-Standby (0,5 bis 1 kWh pro Tag)
Ein realistischer Grundlastbedarf für 24 Stunden liegt damit bei rund 4 bis 8 Kilowattstunden. Wer eine Sicherheitsreserve von zwei bis drei Tagen einplanen möchte, benötigt einen Notstromspeicher Mallorca mit einer nutzbaren Kapazität von 10 bis 20 Kilowattstunden. Größere Anlagen ab 20 Kilowattstunden werden dann sinnvoll, wenn zusätzlich die Klimaanlage in Räumen mit besonderer Empfindlichkeit weiterlaufen soll, etwa in einem Weinkeller oder einem Serverraum.
Bei der Dimensionierung spielt außerdem die Frage eine Rolle, wie sich die Batterie im normalen Alltag rentiert. Ein Speicher, der ausschließlich für den Notfall vorgehalten wird, verzinst sich schlecht. Sinnvoller ist die Kombination aus täglicher Eigenverbrauchsoptimierung und Backup-Reserve. Ein Zehn-Kilowattstunden-System schafft beides: Es puffert den solaren Überschuss der Mittagsstunden und hält gleichzeitig etwa 4 Kilowattstunden als Reserve für den Blackout-Fall vor. Dieses Modell hat sich als Standard-Konfiguration für den Notstromspeicher Mallorca in Zweitwohnsitzen etabliert.
Beachten Sie: Nicht die installierte Kapazität ist entscheidend, sondern die nutzbare. Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien lassen sich bis etwa 90 Prozent entladen, was bei einem 10-kWh-System rund 9 kWh Nettokapazität ergibt. Bei älteren Chemien lag dieser Wert deutlich niedriger. Auch die Entladeleistung in Kilowatt begrenzt, welche Verbraucher gleichzeitig laufen können. Eine typische 10-kWh-Batterie liefert 5 bis 8 kW Dauerlast, was für Grundverbraucher plus eine Klimaanlage ausreicht.
Entladetiefe und Zyklenzahl in mediterranem Klima
Die Entladetiefe (Depth of Discharge, DoD) beeinflusst direkt die Lebensdauer eines Notstromspeicher Mallorca. LFP-Systeme aktueller Generation garantieren bis zu 6.000 Vollzyklen bei einer DoD von 90 Prozent, was rechnerisch mehr als 16 Jahre Betrieb ergibt, wenn eine Vollzyklusnutzung pro Tag angenommen wird. Wichtig ist die Aufstellung: Batterien mögen keine Extremtemperaturen. Ein belüfteter, schattiger Innenraum – etwa der Technikraum neben dem Pool oder ein Kellerabteil – ist ideal. Direkte Sonneneinstrahlung, geschlossene Blechkästen im Freien oder ungedämmte Dachböden mit 45 Grad Sommertemperatur sind ungeeignet und verkürzen die Lebensdauer merklich.
Kombination mit bestehender Photovoltaikanlage
Die überwiegende Mehrheit der Zweitwohnsitze auf Mallorca verfügt inzwischen über eine bestehende Photovoltaikanlage. Die Frage lautet daher meistens nicht ob, sondern wie sich ein Notstromspeicher Mallorca nachrüsten lässt. Die Antwort hängt vom vorhandenen Wechselrichter ab.
Bei modernen Hybridwechselrichtern der Marken Deye, SMA, SolarEdge oder Huawei ist die Nachrüstung meist mit einer Batterie und einer Backup Box möglich. Der bestehende Wechselrichter bleibt erhalten, die Batterie wird über die vorgesehenen Anschlussklemmen integriert. Bei älteren, reinen Netzwechselrichtern ist ein AC-gekoppelter Speicher die pragmatischste Lösung: Ein zusätzlicher Batteriewechselrichter wird parallel zur bestehenden Anlage installiert und übernimmt die Backup-Funktion. Diese Variante ist etwas teurer, ermöglicht aber die Weiterverwendung der vorhandenen Solarmodule und des Netzwechselrichters.
Ein entscheidender Punkt: Die Solarmodule selbst müssen im Inselbetrieb weiter Strom produzieren können. Das ist nur möglich, wenn der Hybridwechselrichter beziehungsweise der Batteriewechselrichter in der Lage ist, ein eigenes Inselnetz aufzubauen. Nicht jedes Gerät kann das. Wir prüfen bei der Bestandsaufnahme immer, ob Ihre bestehende Anlage backup-fähig ist und schlagen bei Bedarf die minimalinvasive Ergänzung vor.
Bei Neuinstallationen empfehlen wir grundsätzlich einen Hybridwechselrichter mit integrierter Backup-Fähigkeit. Der Mehrpreis gegenüber einem reinen Netzwechselrichter beträgt oft nur 15 bis 25 Prozent, während die technische Flexibilität sich später mehrfach auszahlt. Diese Überlegung gilt besonders für den Notstromspeicher Mallorca in Neubauten, wo die Verkabelung ohnehin komplett neu geplant wird.
Kompatibilität mit Wallbox und Elektrofahrzeug
Immer häufiger fragen unsere Kunden nach der Verbindung zwischen Speicher und einer Wallbox für ihr Elektrofahrzeug. Die Kombination ist technisch elegant: Das Fahrzeug kann tagsüber mit dem Solarüberschuss geladen werden, ohne dass die Hausbatterie die Energie zwischenspeichern muss. Umgekehrt lässt sich mit bidirektionalen Wallboxen (V2H, Vehicle-to-Home) das Fahrzeug im Notfall als zusätzlicher mobiler Speicher nutzen. Diese Technologie ist auf Mallorca noch nicht flächendeckend im Einsatz, wird aber ab 2027 nach EU-Zulassung deutlich an Bedeutung gewinnen. Beim aktuellen Anlagen-Design berücksichtigen wir die spätere V2H-Nachrüstbarkeit bereits jetzt, um kostspielige Umbauten in wenigen Jahren zu vermeiden.

Kosten, Amortisation und Förderung eines Notstromspeicher Mallorca
Die Investition in einen Notstromspeicher Mallorca liegt aktuell zwischen 7.000 und 18.000 Euro netto, abhängig von der gewählten Kapazität, dem Wechselrichter und dem Umfang der Backup-Verkabelung. Ein typisches System mit 10 Kilowattstunden Batteriekapazität, Hybridwechselrichter und Backup Box kostet schlüsselfertig etwa 9.000 bis 11.000 Euro netto. Größere Systeme ab 20 Kilowattstunden bewegen sich im Bereich 15.000 bis 18.000 Euro. Sonderlösungen mit dreiphasigem Backup für sehr große Villen können 25.000 Euro überschreiten.
Auf den Balearen existierte 2026 das Förderprogramm Fotopar mit 420 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität, gedeckelt bei 30 Kilowattstunden und einer Gesamtförderung von bis zu 60 Prozent der Investitionskosten. Wichtige Einschränkung: Speicher werden nur gefördert, wenn sie Teil einer neuen Photovoltaikanlage sind, nicht als reine Nachrüstung auf bestehende Anlagen. Die Antragsfenster sind zeitlich begrenzt; ob eine aktuelle Ausschreibung offen ist, lässt sich beim balearischen Energieinstitut oder über unsere Beratung klären.
Zur Amortisation trägt neben der Blackout-Absicherung die tägliche Eigenverbrauchserhöhung bei. Wer bisher rund 30 bis 40 Prozent seines Solarstroms selbst verbrauchte, kommt mit einem gut dimensionierten Speicher auf 70 bis 85 Prozent. Bei einem Zweitwohnsitz mit 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch und einem Netzstrompreis von 0,28 Euro pro Kilowattstunde ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 500 bis 900 Euro allein durch die höhere Autonomie. Rechnet man den Wert der Blackout-Absicherung hinzu – geschätzte Schadensvermeidung 500 bis 2.000 Euro pro Vorfall – liegt die Amortisation typischerweise bei 9 bis 12 Jahren. Bei stark steigenden Netzstrompreisen verkürzt sich diese Frist entsprechend.
Wartung, Sicherheit und Ferndiagnose eines Notstromspeicher Mallorca
Ein professionell installierter Notstromspeicher Mallorca verlangt vergleichsweise wenig Wartung, was ihn für abwesende Eigentümer besonders attraktiv macht. Die Batterien selbst haben keine mechanischen Verschleißteile. Wichtig ist die regelmäßige Softwarepflege des Wechselrichters, die per Fernzugriff durch den Installateur erfolgen kann, sowie die jährliche Sichtkontrolle der Anschlüsse, Sicherungen und Belüftung.
Wir empfehlen einen jährlichen Wartungsvertrag, der folgende Leistungen umfasst:
- Prüfung aller elektrischen Verbindungen auf Korrosion und Festigkeit
- Kontrolle der Backup Box und des automatischen Umschalters
- Testauslösung des Notstrombetriebs unter realen Bedingungen
- Softwareupdate von Wechselrichter und Batteriemanagementsystem
- Auswertung der Betriebsdaten der letzten zwölf Monate
- Prüfung der Absicherung gegen Überspannung und Blitzschlag
- Dokumentation für die Hausversicherung und den Netzbetreiber
Zur Sicherheit gehört auch die Ferndiagnose. Alle aktuellen Systeme senden Betriebsdaten in Echtzeit an ein Portal, auf das sowohl der Eigentümer als auch der Installateur zugreifen können. So erkennen wir Anomalien – etwa eine gestörte Zelle in der Batterie oder einen ungewöhnlich hohen Standby-Verbrauch – oft Wochen vor dem sichtbaren Defekt. Für den Notstromspeicher Mallorca in einer Immobilie, die Sie nur wenige Wochen im Jahr besuchen, ist diese proaktive Überwachung der eigentliche Mehrwert. Wir betreiben eine solche Ferndiagnose für unsere Kunden auf Mallorca und alarmieren Sie im Störungsfall, oft bevor Sie selbst etwas bemerken.
Ein Wort zum Brandschutz: LFP-Batterien gelten als die sicherste Lithium-Chemie und sind bei fachgerechter Installation weit unterhalb der Risikogrenzen, die für andere Chemien gelten. Trotzdem sind Aufstellort, Belüftung und Abstand zu brennbaren Materialien in der Norm UNE 217001 klar definiert. Wir achten immer auf diese Vorgaben und dokumentieren die Einhaltung für Ihre Versicherung. Weitere Referenzen zur Batterie-Sicherheit finden Sie beim Umweltbundesamt.

Notstromspeicher Mallorca und intelligente Verbrauchssteuerung im Sommer
Die volle Wirkung eines Notstromspeicher Mallorca entfaltet sich erst in Verbindung mit einer intelligenten Verbrauchssteuerung, die die Solarproduktion, den Batterieladezustand und den aktuellen Bedarf permanent aufeinander abstimmt. Im Sommer, wenn die Photovoltaikanlage mittags Überschussleistung produziert, kann das Energiemanagement dann selbstständig entscheiden, ob der Strom in die Batterie fließt, direkt einen Warmwasserspeicher lädt, den Poolwärmetauscher aktiviert oder die Klimaanlage ausschließlich mit Solarstrom betreibt.
Für den Zweitwohnsitz-Betrieb ist besonders die Fernsteuerung interessant. Wer sich einen Tag vor der Anreise via App einwählt, kann die Klimaanlage voraktivieren, die Poolpumpe hochfahren oder die Warmwasserbereitung starten – und alles wird bevorzugt aus dem gespeicherten Solarstrom bedient. So ist das Haus bei Ankunft betriebsbereit, ohne dass in der Zwischenzeit teurer Netzstrom bezogen werden musste. Der Notstromspeicher Mallorca wird damit vom reinen Backup-System zur zentralen Steuereinheit des vernetzten Ferienhauses.
Ein weiterer Vorteil ist die Lastspitzenreduktion. Mallorquinische Zweitwohnsitze mit Pool und mehreren Klimaanlagen erreichen mittags oft Verbrauchsspitzen von 8 bis 12 Kilowatt, die den vertraglich vereinbarten Anschlusswert überschreiten würden. Der Speicher glättet diese Spitzen aus der Batterie heraus, ohne dass der Netzanschluss aufgerüstet werden muss. Wir haben Kunden, bei denen die Vermeidung einer Netzverstärkung durch das intelligente System zusätzliche 3.000 bis 5.000 Euro Investitionskosten erspart hat.
Vergleich zu klassischen Notstromaggregaten
Viele Eigentümer denken bei Blackout-Vorsorge zuerst an einen Diesel- oder Benzin-Generator. Diese Lösung hat Vorteile – hohe Dauerleistung, praktisch unbegrenzte Laufzeit bei Nachtanken – aber auch erhebliche Nachteile für ein Ferienhaus. Ein Aggregat muss vor Ort manuell gestartet werden, benötigt regelmäßige Testläufe, verursacht Lärm und Abgase, muss sicher aufgestellt sein und braucht einen Kraftstoffvorrat, der bei mediterraner Hitze altert.
Der Notstromspeicher Mallorca löst all diese Probleme. Er springt in Millisekunden automatisch an, ohne dass jemand anwesend sein muss. Er arbeitet emissionsfrei und praktisch lautlos, was auch nachbarrechtlich unproblematisch ist. Er benötigt keinen Kraftstoff und keine wiederkehrenden Testläufe. Und – vielleicht am wichtigsten – er ist im Normalbetrieb kein toter Kapitalposten, sondern verdient sich durch Eigenverbrauchsoptimierung täglich mit. Ein ökologischer Aspekt kommt hinzu: Ein LFP-Speicher mit 15 Jahren Nutzung hat eine deutlich bessere CO2-Bilanz als jedes fossile Aggregat, das über denselben Zeitraum betrieben würde.
Für sehr große Verbraucher, etwa gewerbliche Kücheninstallationen oder Poolerwärmung im Winter mit hohem Dauerbedarf, kann die Kombination aus Batteriespeicher und einem sekundären Notaggregat sinnvoll sein. Der Speicher übernimmt dann die typische Ausfallzeit von wenigen Stunden, das Aggregat dient als Rückfallebene für mehrtägige Extremsituationen. Diese Konfiguration ist bei Zweitwohnsitzen selten notwendig, wird aber bei Ferienvermietungen mit hoher Belegung gelegentlich gewählt.

Häufige Fragen zu Notstromspeicher Mallorca
Wie lange überbrückt ein Notstromspeicher Mallorca einen Blackout? Bei richtiger Dimensionierung 24 bis 72 Stunden für die kritische Grundlast. In der sonnigen Jahreszeit verlängert sich diese Zeit praktisch unbegrenzt, da die Solaranlage tagsüber die Batterie nachlädt und das System im Inselbetrieb autonom weiterläuft.
Kann jede Photovoltaikanlage mit einem Notstromspeicher Mallorca nachgerüstet werden? Grundsätzlich ja, aber die Kompatibilität mit dem bestehenden Wechselrichter muss geprüft werden. In etwa 70 Prozent der Fälle ist eine direkte Nachrüstung möglich, in den übrigen Fällen ist ein zusätzlicher Batteriewechselrichter erforderlich, der parallel zur bestehenden Anlage arbeitet.
Funktioniert der Notstromspeicher Mallorca ohne Sonnenlicht? Ja. Die gespeicherte Energie steht unabhängig von der aktuellen Sonneneinstrahlung zur Verfügung. Bei mehrtägigem Blackout ohne Sonne wird die Batterie irgendwann leer sein; deshalb ist die Priorisierung der Verbraucher so wichtig.
Ist ein Notstromspeicher Mallorca laut? Nein. LFP-Batterien und moderne Hybridwechselrichter arbeiten praktisch geräuschlos. Nur bei sehr großen Systemen kann ein leises Lüftergeräusch entstehen, das sich bei üblicher Aufstellung im Technikraum nicht wahrnehmen lässt.
Wie lange hält die Batterie eines Notstromspeicher Mallorca? Aktuelle LFP-Systeme werden mit 10 bis 15 Jahren Herstellergarantie oder 6.000 bis 8.000 Zyklen ausgeliefert, je nachdem was zuerst eintritt. In der Praxis erreichen die meisten Batterien deutlich längere Lebensdauern, sofern die Aufstellung fachgerecht erfolgt und Temperatur sowie Belüftung eingehalten werden.
Kann ich meinen Notstromspeicher Mallorca aus der Ferne überwachen? Ja, über eine App auf dem Smartphone oder Tablet. Sie sehen jederzeit Ladezustand, Verbrauch und aktuelle Solarproduktion. Bei Störungen erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail oder Push-Nachricht.
Was kostet ein Notstromspeicher Mallorca inklusive Installation? Ein schlüsselfertiges System mit 10 Kilowattstunden Kapazität, Hybridwechselrichter, Backup Box und Installation liegt bei etwa 9.000 bis 11.000 Euro netto. Größere Anlagen skalieren proportional. Für ein individuelles Angebot vereinbaren wir gerne einen Vor-Ort-Termin.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie über einen Notstromspeicher Mallorca für Ihre Zweitwohnsitz-Immobilie nachdenken, beginnen wir gerne mit einer unverbindlichen Bestandsaufnahme. Dabei prüfen wir Ihre bestehende Photovoltaikanlage, analysieren Ihre kritischen Verbraucher und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot, das Blackout-Sicherheit und wirtschaftliche Eigenverbrauchsoptimierung verbindet. Rufen Sie uns unter +34 644 450 672 an, schreiben Sie an info@greentechbalear.com oder besuchen Sie unsere Seite zur Photovoltaik. Weitere Beiträge zu Effizienzthemen finden Sie in unserem Blog. Für akute Störungen steht Ihnen unser Notdienst rund um die Uhr zur Verfügung.